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Redoxelektroden

 

Nach oben Redoxelektrode OPS 32 Redoxelektrode CPS42 Redoxelektrode CPS72 Redox-Elektrode 3m Kabel

Redoxspannung

Die Messung der Redoxspannung ist potentiometrisches Verfahren mit einem elektrochemischen Sensor. Bei der Messung darf nahezu kein Stron fließen, damit die chemische Zusammensetzung der Messlösung unverändert bleibt. Der Sensor ist die Redoxmesskette.

Die Redox-Spannung, die in mV ausgedrückt wird, sagt etwas über den oxidierenden oder reduzierenden Charakter eines Mediums aus. Zur Messung wird eine Metallelektrode verwendet, die die Fähigkeit hat, Elektronen aufzunehmen oder abzugeben. Es ist notwendig Edelmetalle zu verwenden, da die Elektrode selbst nicht mit dem Medium reagieren darf. Befinden sich also reduzierende oder oxidierende Stoffe in einem Medium, so kommt es zum Elektronenaustausch. Dieser verursacht eine elektrische Spannung, die dann gemessen wird.

Die Messung des REDOX-Potentials basiert auf der Spannungsdifferenz zwischen Platin- bzw. Gold-Elektrode und der Referenzelektrode.

Redoxelektrode aktivieren

Beim Wechsel von oxidierenden zu reduzierenden Messlösungen und umgekehrt, kann es zu Einstellzeiten kommen, die deutlich über einer Stunde liegen können. Ein Aktivieren der Edelmetalloberfläche (Platin) kann diese Zeit erheblich verkürzen. Die Art der Vorbehandlung hängt davon ab, ob das Edelmetall in der Messlösung eine Platin/Hydroxidschicht bildet oder nicht. Die Messkette muß stets in einer Bezugselektrolytlösung der Referenzelektrode in gesättigter Kaliumchloridlösung aufbewahrt werden.

Industrieabwässer

REDOX-Elektroden werden zur Kontrolle chemischer Reaktionen eingesetzt. In der Wasserbehandlung kommt die REDOX-MESSUNG insbesondere im Rahmen der Entgiftung zur Reduzierung von Chromat oder Oxidierung von Cyanid zur Anwendung. In vielen Fällen wird die REDOX-MESSUNG mit einer pH-Messung kombiniert.

Wasser-Sterilisation

Im Schwimmbadbereich kommt die Redox-Messung zur Bestimmung der Entkeimungsfähigkeit des Wassers zum Einsatz. Die Zeit, die das Schwimmbadwasser benötigt um E-Koli-Bakterien abzutöten, hängt vom Redoxwert, also von der Präsenz von freiem Chlor ab. der erforderliche Wert liegt bei ca. 700 mV.

 
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Stand: 13. September 2016